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Wissen

Bürgerhaushalt

Ein Bürgerhaushalt (auch Bürgerbudget) lässt Einwohnerinnen und Einwohner darüber mitbestimmen, wofür ein festgelegter Teil des kommunalen Budgets ausgegeben wird.

Beim Bürgerhaushalt stellt eine Kommune einen Teil ihres Haushalts zur Diskussion: Die Bevölkerung schlägt Projekte vor, diskutiert sie und stimmt darüber ab. Die Verwaltung prüft die Machbarkeit, der Rat entscheidet abschließend – transparent nachvollziehbar für alle.

Ziel sind mehr Transparenz über kommunale Finanzen und eine stärkere Identifikation mit dem Gemeinwesen. Bürgerhaushalte gibt es in vielen Städten weltweit; das bekannteste frühe Beispiel entstand 1989 in Porto Alegre in Brasilien.

Typischer Ablauf

  • Information: Die Kommune legt das verfügbare Budget offen.
  • Vorschläge: Bürgerinnen und Bürger reichen Projektideen ein.
  • Diskussion & Abstimmung: Vorschläge werden gewichtet und priorisiert.
  • Umsetzung & Rechenschaft: Die Verwaltung setzt um und berichtet über den Stand.

Mit MyIdeas läuft der Bürgerhaushalt online: Ideen sammeln, abstimmen und über die öffentliche Roadmap zeigen, was aus jedem Vorschlag wird.

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